20 jähriges Dienstjubiläum von Daniela Böhme

In diesem Jahr feiert Daniela Böhme ihr 20. Dienstjubiläum als Sozialpädagogische Assistentin in der Kita Sterntaler.

Vieles hat sich verändert seit ihrem ersten Arbeitstag. Angefangen in Regelgruppen, zogen im Jahr 2012 die U3-Kinder in die Kita Sterntaler ein. Damit verbunden waren, ein Anbau mit zwei zusätzlichen Gruppen und die Umwandlung von Regelgruppen in Familiengruppen. Bald darauf fand der Umzug der Nachmittagsgruppe auf den Vormittag statt, dafür wurde ein Teil der oberen Etage ausgebaut. Im letzten Jahr wurden die Familiengruppen wiederum umgewandelt in Krippen-und Regelgruppen, und es kam eine weitere Gruppe als Außengruppe im neuen Donner Huus dazu. In dieser ist Frau Böhme seit August 2021 als Sozialpädagogische Assistentin tätig. So hat Frau Böhme die letzten 20 Jahre viele Wandlungen in der Kita und im pädagogischen Alltag gemeistert.

Die zunehmende Digitalisierung unserer Umwelt stellt viele Kollegen, Eltern und Kinder vor neue Herausforderungen und Fragen. Gern steht Frau Böhme hier mit ihrem Wissen als Medienerzieherin mit Rat und Tat zur Seite und lässt die Nutzung von Medien gerne in ihre Arbeit mit den Kindern einfließen, um diese spielerisch an neue Medien heranzuführen.

Von großer Bedeutung war dieses Wissen in den letzten beiden Corona-Jahren und den Lockdowns von denen die Kita betroffen war. So konnte durch ihre Kontakte und ihr Know-How trotzdem ein Abschlussgottesdienst live in die Wohnzimmer der neuen Schulkinder und ihrer Familien übertragen werden. In einer Cloud hatten die Familien Zugriff auf Lieder, Bastelideen, Rezepte, Andachten und Sportangebote gegen Langeweile, und auch Live- Morgenkreise über Zoom wurden in vielen Gruppen angeboten.

Wir danken Frau Böhme für ihren tatkräftigen Einsatz in der Kita Sterntaler und wünschen ihr für ihre weitere berufliche Laufbahn alles Gute.

 

Daniela Karstens

 

Besuch vom Musiculum

Im Februar haben wir an einer Bewerbungsaktion der Sparkasse teilgenommen, wo wir die Möglichkeit hatten, einen Besuch vom Musiculum-Mobil zu gewinnen.

Das Musiculum ist ein  großer, bunter Transporter, der mit Musikinstrumenten, Spielen und Klangexponaten ausgestattet ist. Es hat zahlreiche Musikinstrumente aus allen Kontinenten der Welt an Bord, die üblicherweise nicht in  Kitas vorhanden sind. Trompete, Darbuka, Geige, Kontrabass, Klangwiege oder viele andere mehr laden zum Anfassen und Ausprobieren ein. Auf diese Weise wird das Konzept des Musiculums für die Kinder erlebbar.

Wir haben dann tatsächlich gewonnen und am 28.06.21 war es dann soweit und das Musiculum-Mobil fuhr bei uns auf den Kitaparkplatz. Mit einigen freiwilligen Helfern hat dann Mareike, die Musikpädagogin, ihre großen, schweren Kisten mit den Instrumenten in den Pastoratsgarten getragen. Dort hat sie dann ihre vielen, verschiedenen Instrumente aufgebaut.
Dann war es soweit und einige Elefanten, Biber, Löwen und Mäuse durften Mareike und ihre Instrumente besuchen. Mareike hat uns dann erstmal mit dem Musiculum-Begrüßungslied willkommen geheißen. Sie hat uns dann ihre verschiedenen Instrumente vorgestellt. Nachdem Mareike uns alles erklärt und gezeigt hat, hatten die Kinder die Möglichkeit alle Instrumente auszuprobieren. Nach einiger Zeit ertönte schon der Abschlusston und wir haben uns alle auf unsere Plätze gesetzt. Dann haben wir alle eine Trommel geliehen bekommen. Mareike hat uns dann eine Klanggeschichte erzählt und uns gezeigt was und wie wir trommeln sollen. Zum Schluss haben wir noch gemeinsam , dass Musiculum-Abschiedslied gesungen.
Es gab dann vom Musiculum noch eine Cajon, einen gefüllten Ordner mit neuen Ideen und einige Rasseleier geschenkt.

Wir hatten alle einen sehr schönen, erlebnisreichen Tag und jede Menge Spaß!

Nicole Meyer

Schmetterlingsprojekt in der Eulengruppe

Da die Kinder der Eulengruppe das Buch: „Die Raupe Nimmersatt“ lieben, hatten wir uns entschlossen das Projekt: „Von der Raupe zum Schmetterling“ durchzuführen.

Zum Projekt gehörten Bilderbücher zum Thema Raupen und Schmetterlinge, verschiedene Bastelangebote, ein Erlebnisfrühstück: „Essen wie die Raupe Nimmersatt“, und ein Bewegungsangebot in der Turnhalle, bei dem wir die Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling nachspielten. In unserem Morgenkreis sangen wir ein Lied über die Raupe Nimmersatt und spielten das Fingerspiel von Kasimir der Raupe.

Ein besonderes Erlebnis war unser Raupen–Experiment. Über das Internet haben wir uns ein Aufzuchtset für Distelfalter bestellt. So konnten wir live erleben, wie Raupen aufwachsen, sich verpuppen und zu wunderschönen Schmetterlingen werden. Jeden Tag konnten die Kinder feststellen, dass die Raupen wieder etwas gewachsen waren. Wie aufgeregt waren sie, als eines Tages alle Raupen kopfüber vom Deckel ihres Behältnisses hingen. Nach etwa vier Wochen waren aus den kleinen unscheinbaren Raupen über Nacht hübsche Schmetterlinge geworden.

Mit Blumen und Obst versorgt, blieben die Schmetterlinge noch einige Tage bei uns, bevor wir sie an einem sonnigen Vormittag gemeinsam nach draußen brachten und frei ließen.

Zum Abschluss des Projektes konnte jedes Kind einen Ordner mit Fotos der einzelnen Aktionen mit nach Hause nehmen.

Unser Verabschiedungsgottesdienst 2021

Am Dienstag, den 15.06.2021 verabschiedeten wir unsere Vorschulkinder mit einem besonderen Gottesdienst im Pastoratsgarten.

Auch wenn dieser Gottesdienst coronabedingt noch immer nicht traditionell mit vielen Besuchern in der Kirche erfolgen konnte, freuten wir uns sehr, dass er in diesem Jahr zumindest wieder in Präsenz stattfinden konnte.

Mit Stühlen, Bänken, Pavillons und einiger Technik wurde der Pastoratsgarten für den Gottesdienst hergerichtet. Neben den pädagogischen Fachkräften, waren auch die Gemeindepädagogin Marlene Thiessen mit Michel, Pastor Tom Wolter, und seine Frau Madita als gesangliche Unterstützung anwesend, um den Kindern und Eltern einen tollen Abschluss zu ermöglichen.

Auch das Wetter war glücklicherweise auf unserer Seite. Bei strahlendem Sonnenschein wurde gesungen, gelacht und auch die ein oder andere Träne vergossen.

Wir wünschen allen jetzigen Schulkindern und ihren Eltern eine tolle Schulzeit. Wir werden euch vermissen.

Ein Hoch auf euch!

10. Dienstjubiläum 2020 von Daniela Karstens

In diesem Jahr feiert Daniela Karstens ihr 10-jähriges Jubiläum als Erzieherin beim Kitawerk Dithmarschen. Angefangen hat sie in der Nachmittagsgruppe des Jakobuskindergartens in Brunsbüttel. Hier sammelte sie erste Erfahrungen als Gruppenleitung einer Regelgruppe. Als die Einschulung ihrer Tochter näher rückte, suchte sie eine Vormittagsstelle innerhalb des Kitawerkes, und wurde in der Kita Sterntaler fündig, in der sie nun seit 5 Jahren tätig ist. Angefangen in der Mäusegruppe, wechselte sie später zu den Eulen und ist seit August letzten Jahres in der Löwengruppe im Donner Huus tätig.

In ihrem zweiten Jahr in der Kita Sterntaler machte Frau Karstens eine Fortbildung zum MarteMeo-Practitioner, und direkt im Anschluss zur MarteMeo-Fachberaterin. Seitdem berät sie ihre Kolleg*innen in dieser speziellen Methode, in der die Entwicklung der Kinder und ein guter Kontakt zwischen den Pädagogen und Kindern gefördert wird.

Seit Februar ist Frau Karstens außerdem stellvertretende Leitung der Kita Sterntaler. In ihrer neuen Rolle hat Frau Karstens sich schnell eingefunden und ist nicht nur für Kolleginnen ein verlässlicher Ansprechpartner, sondern auch für die Eltern im Donn Hus, die vor Ort Frau Martens nicht regelmäßig sehen können. Wir freuen uns auf weitere tolle Jahre mit Frau Karstens.

 

Daniela Böhme & Christiane Martens

Auf dem Weg zur Marte-Meo-Kita

Vor einigen Tagen erhielt unsere Leitung Christiane Martens ihre Lizenz als Marte Meo Fachberaterin. Da sie schon die zweite Fachberaterin in unserem Team ist , haben wir uns damit qualifiziert, als Marte-Meo-Kita ausgezeichnet zu werden.

 Aber was ist eigentlich Marte Meo?

Marte Meo ist eine videobasierte Beratungsmethode für Eltern, Pädagogen und andere Erziehungspersonen, entwickelt von Maria Aarts. Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie individuell und maßgeschneidert auf das jeweilige Kind und seine Erziehungsperson abgestimmt wird. Marte Meo ist stärken-und ressourcenorientiert. Wir wollen einen positiven Blick auf jedes Kind schulen, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Bindung stärken, Entwicklungspotenziale herausfinden und diese Entwicklung mit den bewährten Marte Meo Elementen fördern.

Als Fachberater haben Frau Martens und ich die Aufgabe das gesamte Team in der täglichen Anwendung dieser Methode zu schulen, sodass wir als Team alle in die selbe Richtung arbeiten und die selbe Sprache sprechen.

Wir freuen uns außerdem sehr, dass Frau Meyer sich momentan in der Ausbildung zur Elternberaterin befindet, damit wir in Zukunft auch Eltern bei Fragen, Auffälligkeiten und Problemen in der Erziehung ihrer Kinder mit dieser Methode unterstützen können.

Wir sind die Löwen

Am 10.08.2021 war es endlich so weit – In die neue Löwengruppe der Kita Sterntaler im Multifunktionshaus zog Leben ein. Mit 8 Kindern, die aus dem Haupthaus gewechselt waren, starteten wir an diesem Montag in unseren neuen Räumlichkeiten. Einiges hatten die Kinder noch vom Schnuppertag in Erinnerung behalten – Trotzdem gab es in den ersten Wochen doch noch immer wieder etwas, das die Kinder neu für sich entdeckten.

4 Tage nach unserem Start kamen dann die ersten neuen Kitakinder der Löwengruppe. Bis zum 01.09. Waren es 12 neue Kinder und 8 „alte“ in neuen Konstellationen und Räumlichkeiten. Dementsprechend turbulent und aufregend gestaltete sich das Kennenlernen und gegenseitige Beschnuppern, sowie der Kampf um die jeweilige Gruppenposition der 20 Löwen.

Nun haben wir Mitte Oktober. Alle sind gut angekommen in der Gruppe, persönliche Grenzen der einzelnen Kinder sind weitestgehend untereinander  geklärt, feste Freundschaften haben sich bereits entwickelt, und aus dem wilden Löwenhaufen wird langsam ein Team, ein Rudel – unsere Löwengarde. Strukturen und feste Abläufe haben sich gefunden und gefestigt. Es kehrt immer mehr Ruhe ein.

Und trotz dieses turbulenten Starts mit vielem Neuen, auch für uns Erzieher, stand sehr schnell für alle Löwen fest: „Hier fühlen wir uns wohl! Hier wird es toll!“ Und das ist es. Wir haben tolle Räumlichkeiten, tolle Materialien und tolle Kinder und Eltern. Dieses Rundumpaket macht es aus, dass die Arbeit im Donner Huus in der Löwengruppe sehr viel Spaß und Freude macht.

 

Wir freuen uns auf ein tolles erstes Jahr und noch viele Weitere.  

Förderverein Kita Sterntaler

Kurz zu mir: Ich bin Katharina Howe und meine Tochter besucht seit August 2019 die Kita Sterntaler. Ich selber bin in St. Michaelisdonn aufgewachsen und habe schon meine Kindergartenzeit in unserer Kita verbracht. Ich bin letztes Jahr neu als Beisitzerin in den Förderverein eingestiegen und habe in diesem Jahr bei den Neuwahlen den Posten als 1. Vorsitzende angenommen und freue mich auf eine tolle Zusammenarbeit mit unserem Vorstand und dem Kindergarten.

Unseren Förderverein Ev. Kindergarten „Sterntaler“ St. Michaelisdonn gibt es mittlerweile seit 25 Jahren. Unser Vorstand besteht aus einem bunt gemischten Haufen von Müttern und Vätern, deren Kinder aktuell den Kindergarten besuchen, oder bis vor kurzem besucht haben. Wir unterstützen den Kindergarten mit Ideen und tatkräftiger sowie finanzieller Hilfe bei Veranstaltungen, Anschaffungen (Spielzeugen, Lernmaterial, Bücher) und besonderen Projekten. Hierzu zählt zum Beispiel alle zwei Jahre die Organisation des Laternenumzugs, Geschenke für die einzelnen Gruppen zur Weihnachtszeit, besondere Projekte wie ein großes Sommerfest im Jahr 2017, ein Ausflug ins Pelotero oder ganz aktuell die Anschaffung eines Klettergerüsts im Herbst 2019.

Die Einnahmen unseres Vereins setzen sich aus den Mitgliedsbeiträgen (Jahresbeitrag ab 6€), Spenden und Erlösen aus Verkaufsaktionen bei Veranstaltungen zusammen. Des Weiteren nehmen wir an der Aktion „SHUUZ – Gutes tun mit gebrauchten Schuhen“ teil und erhalten für alte Schuhe bares Geld. Die von uns eingeschickten Schuhe werden sortiert und dann weltweit fair und transparent verteilt. Also gerne beim Sortieren ihrer alten Schuhe an uns denken, und diese in der Kita Sterntaler vorbeibringen. (www.shuuz.de) Außerdem kann man uns auch einfach bei ganz normalen Online-Einkäufen mit Spenden unterstützen, ohne dass der Einkauf teurer wird. Alle teilnehmenden Onlineshops spenden automatisch einen Teil des Einkaufpreises an unsere dort angemeldete Einrichtung. Wer mag, bitte hierfür bitte einfach über die Seite https://www.bildungsspender.de/ev-kita-sterntaler gehen und dann von dort aus wie gewohnt einkaufen.

Leider sind auch wir dieses Jahr durch den Coronavirus extrem ausgebremst worden. Wir hatten vor im März unseren ersten „Flohmarkt rund ums Kind“ zu veranstalten. Diesen mussten wir natürlich auf Grund der aktuellen Lage absagen. Wir hoffen den Flohmarkt vielleicht im nächsten Sommer nachholen zu können. Auch unsere Jahreshauptversammlung konnte nicht wie gewohnt auf dem jährlich großen Elternabend des Kindergartens stattfinden. So haben wir diese separat im Gemeindehaus, unter Einhaltung der Hygieneregeln, abgehalten. Hauptthema waren die anstehenden Neuwahlen des Vorstands und wie wir evtl. den Kindern in der Weihnachtszeit noch eine kleine Freude bereiten können. Daraus entstand die Idee eines großen Adventskalenders in Form eines selbstgebauten Holztannenbaums. Wir werden diesen Baum farblich gestalten und dann mit 24 tollen Geschenken, Gedichten, Bastelideen und Kleinigkeiten bestücken. Da wir ja seit diesem Jahr auch die neue Löwengruppe im Multifunktionshaus dazubekommen haben, bauen wir natürlich gleich zwei Holztannenbäume und freuen uns auf die leuchtenden Kinderaugen.

Wir wünschen allen eine tolle Zeit mit ihren Familien und ganz viel Gesundheit.

Katharina Howe

Bericht aus der Mäusegruppe

Es ist doch spannend, was es auf unserem Außengelände alles zu entdecken gibt. Einige Kinder sind wahre Tier- und Pflanzenforscher. Da werden Regenwürmer nach Länge und dicke sortiert. Maulwurflöcher mit der Hand ausgebuddelt, um zu sehen wie lang und tief die Gänge sind. Steine, große und kleine werden zu einer Lagerfeuerstätte gelegt und mit Moos, Gras, Blätter und Ästen gefüllt. Einige Tage später macht ein Kind eine Beobachtung am Himmel, die nicht oft zu sehen ist. Dort standen fast nebeneinander die Sonne und der Mond. Klar, dass dann die Frage gestellt wird, wie das geht, wenn doch der Mond nur Nachts am Himmel sein sollte. Das war unter anderem Anlass uns mit der Schöpfung Gottes zu beschäftigen. Denn auch bei unserer Andacht zum Erntedank haben wir uns für das Obst, Gemüse, das Brot und alles andere was wir ernten und essen und trinken können bei Gott bedankt.

Mit Hilfe eines Bodenbildes haben wir uns die Schöpfungsgeschichte angesehen und gehört. Begeisterte Blicke der Kinder als sie gesehen haben wie schön bunt Gott die Welt aus dem Nichts geschaffen hat. Und jede Abart ist so unterschiedlich.

Die Kinder dürfen nun, wenn sie möchten, zur Vertiefung die Geschichte im Morgenkreis mit Hilfe eines Buches den Kindern erzählen. Was sie natürlich sehr stolz macht.

Damit die Kinder die Geschichte auch zu Hause erzählen können und eine Erinnerung haben, darf jedes Kind seine eigene individuelle Schöpfungsgeschichte in Form eines Buches gestalten.

Arbeiten unter Corona

Corona hat die ganze Welt fest im Griff. Es gibt kein Kontinent, das nicht davon betroffen ist.

 

Unsere Kita wurde am 16.März Aufgrund der beginnende Corona Pandemie Deutschland geschlossen. Alle Kinder mussten zu Hause bleiben. Die Mitarbeiter unserer Kita waren am Anfang noch in der Einrichtung um z.B Spielzeug zu reinigen und desinfizieren, oder die Wände im Gruppenraum neu zu streichen. Dann mussten auch wir von zu Hause arbeiten. Homeoffice, wie viele andere aus den verschiedensten Berufsgruppen . In dieser Zeit haben wir Portfolioarbeit gemacht, es wurden Lerngeschichten für die Kinder geschrieben, Fotos eingeklebt und beschriftet und Abschiedsbriefe geschrieben. Des weiteren haben wir Fachliteratur gelesen, Online-Fortbildungen besucht und per Telefon/Videokonferenz uns in der Dienstbesprechung ausgetauscht.

Den Kontakt zu den Kindern und deren Eltern wurde teilweise per Telefon oder Email gehalten. Dabei wurden dann auch kleine Aufgaben an die Kinder verteilt. Dazu gehörten z.B. Ausmalbilder oder die Aufgabe , die eigene Coronazeit zu Hause mit Fotos für ihr Portfolio zu dokumentieren. Eine Kindergartengruppe wurde von ihre Erzieherinnen mit Überraschungstüten „versorgt“. In diesen Tüten fanden die Kinder u.a. Ausmalbilder, vorbereitetes Bastelangebot, Geschichten, Arbeitsbögen, selbstgestaltete Glückssteine. Diese Tüten durften sich die Kinder gemeinsam mit den Eltern am Kindergarten abholen. Hierzu wurde extra eine „Ausgabefenster“ eingerichtet.

Am… durften wir dann wieder mit eingeschränktem Betrieb und unter strengen Hygienemaßnahmen die Betreuung der Kinder aufnehmen. Allerdings nur mit Notgruppen. In diese durften dann nur Kinder deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Dies zog sich über einige Wochen, bis aus den Notgruppen Kohorte wurden. Nun konnten wir andere Kinder mitbetreuen, aber im wöchentlichen Wechsel, da immer noch nicht alle gleichzeitig die Kita besuchen durften.

Es war für alle; Kinder, Eltern und das pädagogische Personal keine einfache Zeit. Die Gruppengemeinschaften gab es nicht mehr. Freunde konnten nicht miteinander spielen. Feste, Feiern und Aktionen, wie z.B. die Übernachtung der Schulkinder musste leider ausfallen. Unser traditioneller Verabschiedungsgottesdienst der Schulkinder hat in diesem Jahr ohne Kinder online aus der Kirche stattgefunden. Im Anschluss daran haben die Gruppenerzieherinnen die Kinder zu Hause besucht und sich persönlich ( aber mit Abstand!) verabschiedet. Ein aufregendes, außergewöhnliches Kindergartenjahr ist zu Ende gegangen.

Am 10.August sind wir dann ins neue Kindergartenjahr gestartet, mit voller Erwartung, was  durch  Corona noch weiter auf uns zukommen wird. Neben der geplanten Umstrukturierung in unserer Kita ( Krippengruppen, Außengruppe im Donner Huus, neue Mitarbeiterteams haben sich gebildet, neue Mitarbeiterinnen sind eingestellt) haben wir die Kinder und vor allem die neuen Kinder unter den Hygienemaßnahmen eingewöhnt. D.h. Die Bring und Abholsituation musste gut organisiert werden. Denn noch dürfen die Eltern weiterhin ihre Kinder nur bis zum Eingangsbereich bringen (Ausnahme: die“neuen“/Eingewöhnungskinder, diese durften nach unserem Eingewöhnungsmodell von ihren Eltern (mit Maske und Abstand) begleitet werden).

Das Positive aus dieser Zeit ist, dass die Kinder mit dieser Situation wachsen. Sie werden selbständiger und selbstbewusst. Wenn vorher die eine oder andere Mutter noch mit in den Gruppenraum kam, weil dem Kind die Trennung schwer gefallen ist, kommt das Kind ganz selbstbewusst in die Kita und ist stolz darauf es alleine zu schaffen.

Dennoch wünschen wir uns die Normalität zurück.

 

In diesem Sinne

Bleibt alle gesund und passt auf euch auf.

2. Platz beim Medienkompetenzpreis des Landes Schleswig-Holstein und des Offenen Kanals Schleswig Holstein

Im Oktober 2019 bewarben wir uns auf den Medienkompetenzpreis Schleswig-Holstein.

Wir gewannen den 2. Platz in der Kategorie "ausserschulische Projekte" und somit 2000 € für die Anschaffung weiterer Materialien für Medienprojekte.

Vor der Preisverleihung präsentierten wir unsere Kita mit einem Stand und all unseren Medienprojekten. Nach der Preisverleihung kamen noch viele Interessierte, die mehr über unsere Medienarbeit wissen wollten, unter anderem Herr Schröter, Chef der Staatskanzlei Schleswig Holstein.

 

Einen ausführlichen Bericht zur Verleihung des Medienkompetenzpreises finden Sie auch auf der Homepage des Kirchenkreises Dithmarschen.

 

https://www.kirche-dithmarschen.de/blog/46616

 

Daniela Böhme

Medienarbeit in der Kita Sterntaler

Im Herbst 2018 begann ich eine mehrwöchige Fortbildung in Bad Segeberg zum Thema "Medien sind überall".

In dieser Fortbildung habe ich praktische Übungen mit analogen und digitalen Medien( I-Pad, Bücher, Roboter, Mikrofone, Hörspiele, Zeichentrickfilme) erlernt.

Ausserdem ging es um Elternarbeit zum Thema Medien, Medienkonzepte erstellen, Gefahren im Netz, Cybermobbing und vieles mehr.

Von der VHS Bad Segeberg durften wir uns in dem Fortbildungszeitraum von 6 Wochen ein I-Pad ausleihen, mit dem wir das theoretische in die Praxis umsetzen sollten.

So entstand eine ganze Projektwoche und ich besuchte jede Gruppe einen Tag lang mit dem I-Pad.

Zuvor wurde in Rahmen von Partizipation ausgewählt, mit welchem Angebot wir uns beschäftigen. Zur Auswahl standen:

- einen Zeichentrickfilm drehen

- einen Trailer drehen

- eine Fotostory erstellen

- ein eigenes Buch digital erstellen

- Zeitlupenaufnahmen machen

 

Die Kinder durften sich zuvor am Tablet ausprobieren und sich damit vertraut machen.

Die Kinder hatten sehr viel Spass beim Durchführen der verschiedenen Projekte.

Am Ende der Projektwoche sahen wir uns dann mit allen Kindern die Ergebnisse von allen Gruppen an.

Noch während der Weiterbildung stand für uns als Team fest, dass wir weiter an der Medienarbeit arbeiten wollen, so dass wir uns ein eigenes I-Pad anschafften für die Kita.

Daraufhin veranstalteten wir im Februar 2019 einen Elternabend, um die Eltern über die weitere Medienarbeit bei uns in der Kita zu informieren.

Wir bewarben uns dann bei der Sparkassen Aktion "20für20" und gewannen tatsäch 1000 Euro für die Anschaffung weiterer Tablets.

Inzwischen gab es jeden Montag den "medientag". Dort arbeiteten wir an verschiedenen Medienprojekten meist in Kleingruppen.

Intern schulte ich die Kolleginnen im Umgang mit den Tablets, damit auch sie Medienprojekte anbieten können.

 

Im Sommer 2019 wurde ich dann vom Offenen Kanal Schleswig Holstein eingeladen, auf dem Medienkompetemztag am 23.11.2019 in Kiel zu referieren und von meiner Medienarbeit in der Kita zu berichten.

Im Oktober 2019 bewarben wir uns dann mit unseren Medienprojekten beim Medienkompetenzpreis des Landes Schleswig Holstein. Siehe Artikel oben.

 

Am 16.01. & 17.01.2020 bekamen wir Besuch von der Fachzeitschrift Scout. Sie begleiteten uns 2 Tage bei unserer Medienarbeit und berichten im nächsten Heft (voraussichtlich erscheint es im April) über unsere Medienarbeit in der Kita.

Auch der offenen Kanal hat bereits angefragt, ob wir uns wieder vorstellen könnten, an dem Medienkompetenztag am 14.11.2020 teilzunehmen.

 

Was machen die Kinder nun genau mit den Tablets:

 

- Unter Anleitung nehmen wir gemeinsam Trailer oder Zeichentrickfilme auf

- Unter Anleitung erstellen wir gemeinsam Bikderbücher

- Die Kinder fotografieren eigenständig mit den Tablets und gestalten so ihre Portfolios

- Die Kinder nehmen eigenständig Zeitlupenaufnahmen auf

- Die Kinder filmen eigenständig Spielsotuationen und können dies auf ihr digitales Protfolio (USB Stick) bekommen

- Die Kinder müssen immer erst um Erlaubnis fragen, bevor sie jemanden fotografieren (recht am eigenen Bild)

- Das Tablet ist kein Spielzeug, sondern ein Werkzeug. Es sind keine Spieleapps installiert. Es wird zur kreativen Unterstützung benutzt

- Die Erzieher dokumentieren Entwicklungsschritte und nutzen dies für ein harmonisches Elterngespräch

 

Bei weiteren Fragen zur Medienarbeit dürfen Sie mich gerne kontaktieren

 

Daniela Böhme

Klettergerüst für die Kita Sterntaler

In Sankt Michaelisdonn gibt es einen alteingesessenen Kindergarten. Die Nutzerzahlen steigen stetig und wie es bei Kindergärten so üblich ist, sind die finanziellen Mittel immer knapp. Aus diesem Grund gibt es zu jeder Kita mittlerweile einen Förderverein. Der Förderverein der Kita Sterntaler sparte in den letzten Jahren etwa 8 Tsd Euro zusammen, um ein dringend benötigtes Klettergerüst kaufen zu können. In diesem Jahr sollte dieses nun endlich angeschafft werden. Doch die Ernüchterung war groß, denn Klettergerüste für den öffentlichen Einsatz kosten ein kleines Vermögen. Ein kleines Türmchen mit Dach kostet etwa 7 Tsd Euro. Hinzu kommen noch die Kosten für die Fundamente, den Aufbau, den Fallschutzsand und natürlich die Kosten für die Sicherheitsabnahme (TÜV). Für eine Kita mit fast 100 Kindern – Ein so kleines Türmchen? Zu so einem Preis? Da musste es eine andere Lösung geben.

Schnell war die Idee geboren, ein Klettergerüst selber zu bauen. Die Wünsche des Kindergartens waren schnell heraus gefunden. Kletternetz, Kletterwand, Rutschstange, Rampe – sprich, alles was das Kinderherz begehrt. Ich machte mich also daran, einen Entwurf zu zeichnen. Verschiedene Variationen wurden diskutiert, bis endlich die endgültige Version gefunden wurde.

Die Kostenzusammenstellung der Materialien und ein Überblick aller erforderlichen Arbeiten stand fest: Es wird knapp; aber es ist machbar. Der Förderverein begab sich auf Sponsorensuche. Weniger wurden finanzielle Mittel benötigt, viel wichtiger waren Materialien und Geräte, sowie Fachwissen und Können. So zum Beispiel mussten wir für unsere Kletterburg folgende Arbeitsschritte bewältigen:

  • Baustellenabsperrung
  • Erdaushub (40 m3)
  • Fundamente einmessen, ausheben, einschalen
  • Fundamente betonieren (2,5 m3)
  • Kletternetz herstellen und Rutsche (nach DIN 1176)
  • Abbund der Holzkonstruktion (4m3)
  • Herstellen der Stahlteile (Stützenfüße, Rutschstange und Hangelstangen)
  • Aufbau der Kletteburg
  • Liefern und einbringen des Fallschutzsandes
  • TÜV-Abnahme
  • Dokumentation

Es gibt überall ambitionierte Eltern, die gerne bereit waren ihr Können und/oder ihre Beziehungen einzusetzen, um bei diesem Projekt mitzuhelfen. In relativ kurzer Zeit hatten wir Alles zusammen, was benötigt wurde. Viele Unternehmen, die in unserer Region tätig sind, unterstützten unser Projekt mit „Mann“ und Material. So gelang es uns, mit einem Kostenrahmen von circa 7.500 €, eine Kletterburg auf die Beine zu stellen die einen Gesamtwert von circa 40.000 € hat. Die Holzkonstruktion hat die Außenmaße von 5,00m x 6,00m. Mit Anbauteilen (Rutsche, Rampe, Netz) ist die Grundfläche etwa 6,00m x 10,00m. Die Spielhöhe von OK Sand liegt bei 1,47m. Die Dachfläche beträgt Insgesamt 42 qm. Wir haben vom ersten Spatenstich bis zur Abnahme etwa 9 Tage reine Bauzeit benötigt, bei einer Baustellenbesetzung von 2-3 Leuten pro Tag. Da wir diese Spielburg in unserer Freizeit aufbauten, dauerte die Baustelle insgesamt 2 Monate. Und es hat sich gelohnt!

Ich möchte mich hier an dieser Stelle im Namen des Fördervereins bei allen Helfern aus der Elternschaft und den beteiligten Unternehmen bedanken. Jeder noch so kleine helfende Handgriff und jede gesponserte Schraube wurde benötigt, um dieses Projekt gelingen zu lassen.

Die Unterstützer unserer Kletterburg

Alle hier aufgelisteten Unternehmen haben sich an unserer Kletterburg beteiligt. Der Förderverein der Kita Sterntaler und die Kinder des Kindergartens freuen sich sehr. Ohne die Hilfe dieser Unternehmen wäre es sehr viel schwerer, eigentlich unmöglich, gewesen diese Kletterburg zu realisieren. Dafür noch einmal ein herzliches Dankeschön!!!!!!

 

 

Abbundzentrum Rehn, Büsum
(Abbund [Holzzuschnitt])

 

 

BHD Cordts, Hamburg
(Bauzaun)

 

 

zeichenblog.mia-steingraeber.de

Landwirtschaft Bente und Henning Scheel
(allerlei Transporte)

 

 

Fa. Molkenbuhr, Hamburg
(Dachbleche)

 

 

Karl Wrede, Edelak
(Hangelsprossen, Rutschstange, Stützenfüße)

 

 

Schröder Bauzentrum, Heide
(finanzielle Beteiligung)

 

 

Fa. Stührk, Sankt Michaelisdonn
(Fallschutzsand)

 

 

TÜV Süd, Hamburg
(Planungshilfe)

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